Wenn die Liebe ein Kuchen wäre: {Käsekuchen mit Brownie-Oreo-Boden}

Es gibt Menschen, die brauchen täglich ihr Stück Kuchen zum glücklich sein. Jeden Tag huschen sie zum Bäcker und lassen sich die kalorienbeseelten Glücklichmacher-Häppchen eintüten. Ich selber habe selten einen richtigen Kuchen-Jieper. Zwar wartet daheim nach der Arbeit meine heißgeliebte „Süßigkeitenschublade“ auf mich, aber Kuchen habe ich dort noch nie versteckt. Wer kennt sie nicht, die kleine Ecke im Schränkchen, die zum Schlemmen einlädt? Zwischen Notizheften und Gesellschaftsspielen findet sich da gerne auch mal eine Packung Balisto oder sogar eine Tüte Weingummi. Die eiserne Reserve, wenn die Nerven mal blank liegen, man sich für einen Erfolg belohnen möchte oder zur Verdrängung von negativen Erfahrungen. Kurzum: für alle Zustände, die man täglich als Mensch nun einmal so durchleben kann.

Neulich kündigte sich dann Besuch an. Und obwohl ich an manch stressigem Tag das große Verlangen habe, einfach nur ein paar Schokoriegel aus meiner Sünden-Schublade zu kramen, auszupacken und für meine Gäste auf einen Teller zu legen, hat mich dann doch mal wieder die Lust auf’s Backen gepackt. Irgendwie habe ich dann sogar selber ein bisschen Lust auf Kuchen bekommen. Und so kam eins zum anderen. Wenig später war er geboren, der Käsekuchen auf Brownieboden mit eingebackenen Oreokeksen. Ich kann euch sagen, obwohl ich wirklich kein eingefleischter „Kaffee und Kuchen“-Typ bin, konnte ich es kaum abwarten, bis das leckere Kerlchen – frisch aus dem Ofen – endlich abgekühlt war. Ganz ehrlich: Wenn ich ihn schon so unwiderstehlich gut fand, was werden dann erst die Kuchenliebhaber unter euch sagen?

Käsekuchen mit Brownie-Oreo-Boden (Ø 18 cm)


Für den Brownie-Boden:

85 g Butter

75 g Mehl

85 g Zartbitterschokolade (70%)

125 g Zucker

1 großes Ei

40 ml Milch

½ TL Vanille


Für den Käsekuchen:

400 g Frischkäse

115 g Zucker

2 mittelgroße Eier

1 TL Vanillearoma

110 g Joghurt

1 EL Cointreau (Orangenlikör)

30 g Vanillepuddingpulver

Außerdem benötigt ihr etwa 10-12 Oreo-Doppelkekse, je nach Backformgröße mehr oder weniger.

Für den Brownieteig zunächst Butter und Schokolade in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Den Zucker unterrühren, bis er sich aufgelöst hat. Restliche Zutaten beimengen und weiterhin gut rühren, damit ein glatter, schokoladiger Teig entsteht. Browniemasse in eine gefettete Backform geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 20-22 Minuten lang vorbacken. In der Zwischenzeit aus den Käsekuchen-Zutaten eine dickliche Creme anrühren, bestenfalls das Mehl und Puddingpulver vorher sogar sieben, um möglichst Klümpchen zu vermeiden. So lange rühren, bis die Käsekuchencreme glatt und klumpenfrei ist. Den vorgebackenen Brownie-Boden aus dem Ofen holen, die Oreos darauf platzieren – gegebenenfalls auch zurechtschneiden, damit es passt – und ein wenig andrücken, damit sie im Brownie-Boden verankert sind. Danach die Käsekuchenmasse darüber verteilen und das Ganze erneut in den Ofen schieben, welcher nun auf 160 Grad heruntergedreht werden sollte. Die Backzeit beträgt etwa 50-55 Minuten, kann aber je nach Ofen noch ein wenig variieren. Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen, wo er ein wenig „ziehen“ darf, damit er die typische Käsekuchen-Konsistenz bekommt. Nach mindestens 3 Stunden ist der süße Krümelklops verzehrfertig. Da ich mit meinem Rezept nur insgesamt 4 Personen satt machen wollte, reichte die 18cm-Form absolut aus. Vermutlich hätte auch noch eine fünfte Person mitessen können, aber wer will schon mit Kuchen sparsam umgehen müssen? 😉 Viel Spaß beim Nachmachen und lasst’s euch schmecken!

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In aller Munde & in vollster Schokoladenpracht: {Giotto Drip Cake}

Irgendwie sprießen in der Backwelt immer neue Trends aus dem Boden. Erst ist es der allseits bekannte Wunderkuchen, der scheinbar bei jedem Anklang findet. Dann ist plötzlich nur noch von japanischem Käsekuchen die Rede, der aus sage und schreibe 3 Zutaten besteht. Und ganz neu „im Business“ sind aktuell die sogenannten Drip Cakes, deren Name auf der an den Seiten herabtropfenden Schokolade beruht. Eines haben all diese kreativen, hippen Neuschöpfungen jedoch gemein: sie schmecken einfach nur göttlich! Ich persönlich drücke mich immer möglichst lange, bevor ich mich an ein neues Trendgebäck heranwage. Man sieht im Internet gefühlte 18273 Bilder perfekt gelungener Kreationen und es wäre wohl glatt gelogen, wenn man behauptete, aufgrund dessen nicht mal ein klitzekleines bisschen verunsichert zu sein. Jetzt habe ich mich aber doch endlich mal getraut, einen solch schnuckeligen Drip Cake zu gestalten. Aus schokoladigem Wunderkuchen und zuckersüßer Giotto-Buttercreme wurde somit innerhalb einiger Stunden fleißiger Küchenarbeit ein kleines Meisterwerk, das sich sehen lassen konnte. Das Rezept könnt ihr übrigens ganz leicht im Rezeptregal aufstöbern – einfach nach Wunderkuchen und Giotto-Cupcakes suchen, das ist bereits die halbe Miete 😉 Mehr Kalorien kann man auf einen Durchmesser von 15 cm verteilt wohl sonst nirgendwo finden!

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Meine Schokotröpfchen sind leider noch etwas dick geworden, da ich die Schokolade nicht mit Öl oder Kokosfett verflüssigt habe. Allerdings ist es optisch meiner Meinung nach immer noch super und beim Auftragen nicht ganz so hektisch, zumal die Schokolade mir nicht „wegrannte“, sondern eher ganz genüsslich und gemütlich an den Seiten des Kuchens herabperlte 😉 Für langsame Grobmotoriker definitiv die klügere Variante, wenn ihr jedoch geschickte, flinke Fingerchen vorweisen könnt, dürft ihr natürlich auch gerne euer Glück mit verflüssigter Schoki versuchen!

Es weihnachtet sehr, nur das Wetter weihnachtet nicht mit: {Florentinerkonfekt mit Erdnüssen} als süßer Ersatz für die weiße Weihnacht

Der letzte Tag vor Heiligabend ist angebrochen. Die Spülmaschine kämpft noch mit den Übrigbleibseln der Weihnachtsbäckerei. Der feste Vorsatz, am Abend einen Weihnachtsklassiker im Fernsehen anzuschauen, ist gefasst. Die Geschenke liegen bereits fein säuberlich angeordnet und liebevoll verpackt auf einem Gabentisch bereit. Das Schneegestöber muss man sich in diesem Jahr wohl mangels reellem Schneefall einfach nur mental vorstellen. Und die LED-Kerzenbande wird so oft in Betrieb genommen, dass dem örtlichen Supermarkt der Batteriebestand ausgehen könnte. So this is Christmas. Süßigkeiten, Liebe, noch mehr Süßigkeiten, Geschenke – und hatte ich schon die vielen Süßigkeiten erwähnt? Morgen ist es so weit. Dann dürfen wir endlich mal wieder einen Tag lang vergessen, womit uns der Alltag sonst so plagt. Einen Tag lang spielen wir Weihnachtsmusik rauf und runter. Einen Abend lang sitzen wir mit der Familie am Tisch, essen, lachen und quatschen. Danke, liebes Weihnachtsfest, dass es dich gibt. Du schenkst uns einen Tag des Vergessens, des Friedens und der Unbeschwertheit – ganz gleich, was das wahre Leben dort draußen vor unseren Türen treibt! Doch genug der Worte – ihr erinnert euch, dass ich etwas von Süßigkeiten schrieb? Die gibt es nämlich nicht nur im Laden zu kaufen, man kann auch ganz flink selber ein paar Leckereien zum Verschenken und Teilen herstellen. Bei mir ist es ein leckeres Florentinerkonfekt mit Erdnüssen geworden, das in Cellophanbeutelchen verpackt und mit schickem Schleifchen sicher ein süßes, kleines Geschenk abgibt!

Ich wünsche euch an dieser Stelle schon einmal frohe Weihnachten, besinnliche Festtage, einen stabilen Magen und sehr, sehr viel Quality Time mit euren Liebsten 😉

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Florentinerkonfekt mit Erdnüssen (ca. 36 Stück)

75 g Butter

50 g Honig

2 EL Aprikosenkonfitüre

75 g Zucker

1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker

125 ml Sahne

200 g gehobelte Mandeln

100 g gehackte Erdnüsse

75 g Zartbitterschokolade

36 Papierpralinenförmchen

Butter, Honig, Konfitüre, Zucker und Bourbon-Vanillezucker in einem kleinen Topf zerlassen und unter Rühren leicht bräunen. Die Sahne hinzufügen und stetig weiter rühren. Nach einiger Zeit die Mandeln und gehackten Erdnüsse untermengen und die Masse ein paar Minuten lang köcheln lassen, bis nicht mehr allzu viel Flüssigkeit sichtbar ist. Die Nussmasse dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verstreichen. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen knapp 6-8 Minuten backen. Danach das Blech aus dem Ofen holen und umgehend die noch warme, klebrige – aber nun gebräunte, leicht karamellisierte – Masse mit einem Schaber vom Blech kratzen, mit Löffeln oder mit den Händen (Vorsicht, heiß!) zu Kugeln formen und in kleine Papierpralinenförmchen setzen. Die fertigen Florentinerkugeln mindestens eine halbe Stunde lang auskühlen lassen, mit geschmolzener Zartbitterschokolade garnieren und schließlich für einige Zeit – minimal 30 Minuten – im Kühlschrank lagern, bis das Konfekt am Ende fest zusammenklebt und die Schokolade sich wieder verfestigt hat. Dann kann man es beliebig verpacken oder direkt zum Verzehr anbieten. Bei mir hat es leider nicht mal bis zum geplanten Verpacken gehalten 😉

Einen frohen 4. Advent! {Kokosmakronen} und warum Erwachsene eben auch nur ausgewachsene Kinder sind

Aus Felern lernt….aus Felern….aus Fel….ach verdammt! Ist es nicht schön, wenn man die Welt mit Humor nehmen kann? Nichts ist mir an meinen Mitmenschen so wichtig wie die Fähigkeit, mit anderen lachen und Spaß haben zu können. Nichts schätze ich an meinen Freunden so sehr wie ihren Humor und ihre Risikofreudigkeit, wenn es darum geht, auch mal ins Alberne abzudriften. Ja, ich stehe dazu, ich amüsiere mich über Rechtschreibfehler auf Speisekarten. Und das ist gut so, einer muss es ja schließlich machen 😉 Neulich beim Chinesen hatte ich mitsamt meines Gefolges beispielsweise einen großen, kindlichen Spaß an der als Dessert angebotenen, gebackenen Anans. Auch fotografiere ich gerne Clubs oder Kneipen, deren Türen zur Abschreckung mit der Aufschrift „Kein Zutritt für Jugentliche unter 18 Jahren“ gekennzeichnet sind. Und neulich saßen mein Liebster und ich vor der Flimmerkiste und entdeckten beim Quality-TV der Stunde doch tatsächlich ein Willkommensschildchen für die Haustür, welches die unvergleichliche Weisheit „Life Is Beautyfull“ verkündete. Als ich nun ein paar Wochen später für meine weihnachtlichen Kokosmakronen zum Fotoshooting ansetzte, traute ich meinen Augen kaum, als mir die Aufschrift meiner kleinen Deko-Muffinpieker förmlich entgegensprang. Wer findet den Fehler? 🙂 Das Leben ist kurz, also nehmt es nicht zu ernst. Auch mir unterlaufen peinliche Fehler im Alltag, aber der einzig richtige Umgang mit Fehlern ist: Weglächeln und nochmal versuchen. Schnappt euch doch eine leckere Koksmakrone – meine Rechtschreibkorrektur ist übrigens der festen Ansicht, es muss nicht Kokosmakrone heißen 😉 – und sucht im Pizzaflyer oder Fernsehprogramm des Tages nach lustigen Fehlern. Life is beautyfull! In diesem Sinne, guten Appetit und viel Spaß am Leben!

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Zutaten für eine Großfamilie:

9 Eiweiß

400 g Zucker

400 g Kokosraspeln

1 Prise Salz

2 Tütchen Vanillinzucker

1 Prise Zimt

200 g Zartbitterkuvertüre

30-40 Backoblaten

Das Eiweiß mit der Prise Salz sehr steif rühren. Daraufhin Zucker, Vanillinzucker und einen Hauch Zimt für das besondere Weihnachtsflair unter Rühren auf höchster Stufe einrieseln lassen. Die Masse einige Minuten weiter aufschlagen, zuletzt dann die Kokosraspeln vorsichtig unterheben. Backoblaten auf ein Blech legen, mithilfe eines Spritzbeutels mit großer Lochtülle nun die zähe Kokosmasse auf die Oblaten spritzen. Die Makronen bei 140 Grad etwa 20-22 Minuten backen. Nach dem Auskühlen die untere Seite der Kokosmakronen in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tauchen. Makronen mit einer Gabel aus der Schokolade fischen und zum Trocknen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Schneidebrett legen.

kokos-makronenDie fertigen Leckerbissen könnt ihr dann entweder in einer luftdichten, gut schließenden Keksdose unterbringen, oder aber zum Verschenken hübsch verpacken. Ich habe – wie ihr im Bild erkennen könnt – Variante B gewählt und die Makronen als kleines Präsent ausgehfein gemacht. Dazu braucht ihr eigentlich nur ein paar Papp-Muffinförmchen, die bestenfalls natürlich auch noch in weihnachtlichen Farben und Dekoren erstrahlen. Zusätzlich benötigt ihr noch Cellophanbeutelchen und ein Stück Kordel. Wer von Schnickschnack gar nicht genug bekommt, kann natürlich noch mit kleinen, süßen Dekoanhängern nachhelfen oder diese schnuckeligen, winzigen Christbaumkugeln zur Zierde an die Kordel binden. Der Phantasie sind da eindeutig keine Grenzen gesetzt – ich jedenfalls liebe an Weihnachten nicht nur das Auspacken, sondern viel mehr noch das Verpacken von all den schönen Geschenken. Einen besinnlichen 4. Advent wünsche ich euch 🙂

Der, die, das: {Rührkuchen mit Nutellafüllung} und der ewig währende Streit rund um den beliebten Brotaufstrich

Seit ich denken kann, gibt es rund um einen meiner liebsten Frühstücks-Brotaufstriche eine rege Debatte. Heißt es nun „die“ oder „das“ Nutella? Selbst die kompromissfreudigsten, friedlichsten Seelen können bei dieser Streitfrage irgendwann nicht mehr sachlich bleiben. Und glaubt mir, im Klassenzimmer könnte man rund um diese existenzielle Frage wahrscheinlich die ein oder andere Unterrichtsstunde damit verbringen, die wahre Antwort kämpferisch auszudiskutieren. Um ehrlich zu sein – ich habe mir nie besonders viele Gedanken diesbezüglich gemacht. Für mich war es immer „das“ Nutella, aber „die“ Nuss-Nougat-Creme. Fertig. End of Story. Wer will auch schon viele Gedanken an etwas verschwenden, wo man stattdessen doch auch einfach nur reinbeißen und genießen könnte? Wie dem auch sei, irgendwann kam es, wie es kommen musste. Vor einer Menschengruppe rutschte mir doch die unerhörte Frage heraus, ob man mir „das“ Nutella einmal reichen könnte – und seither muss ich stets mit einem dicken Schmunzeln an diese leidige Debatte zurückdenken, wenn ich mal wieder meinen süßen Aufstrich zum Backen oder Naschen aus dem Schrank hole. Aber nun zu den Fakten, die sich nicht wegdiskutieren lassen – hier kommt ein unfassbar saftiger Rührkuchen mit Nutella-Inlay, der mit etwas Kuvertüre zur ultraschokoladigen Schweinerei mutiert! Wer da noch Zweifel hegt, hat echt nicht alle Nutellagläser im Schrank 😉

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Zutaten für einen großen Backrahmen:

340 g Margarine

6 Eier

300 g Zucker

300 g Mehl

1/2 Teelöffel Zimt

1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker

1 Tütchen Backpulver

250 g Nutella

200 g Vollmilchkuvertüre

Margarine, Eier und Zucker unter ständigem Rühren auf höchster Stufe miteinander vermengen. Vanillezucker und Zimt untermischen. Mehl und Backpulver sieben, dann in den Teig einrieseln lassen – natürlich auch das unter stetigem Rühren. Die Hälfte des Teigs in einen gefetteten, großen Backrahmen füllen. Nutella in der Mikrowelle leicht erwärmen, damit es sich leicht verflüssigt. Daraufhin die Nuss-Nougat-Creme in Schlieren über der ersten Teigschicht verteilen. Nun den restlichen Teig darüber geben und verstreichen. Der Kuchen wandert schließlich für etwa 70-80 Minuten bei 160 Grad in den Ofen – nach einiger Zeit werdet ihr ihn mit Albfolie bedecken müssen, sodass er nicht allzu sehr bräunt während des recht langen Backvorgangs. Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und mit geschmolzener Vollmilchkuvertüre verfeinern. Beim Anschneiden nicht wundern: Das Nutella wandert beim Backen nach unten 😉 Der Kuchen hat eine wunderbar feuchte, „klätschige“ Konsistenz, weil Nutella natürlich auch nochmal extra viel Fett absondert. Na dann, Mahlzeit 🙂 Ich wünsche euch weiterhin eine genussvolle, wunderschöne Vorweihnachtszeit!

Gruselig ist’s nicht nur im Keller: Ideen, um in der Küche Halloween einzuläuten

Huiuiuiui – manchmal ist man so in seiner kleinen, wohl strukturierten Alltagswelt gefangen, dass man alles um sich herum vergisst. Bis auf einmal alle Kinder aufgeregt von Halloween-Feiern erzählen. Bis man auf einmal von Freunden zum Halloween-Spektakel im nahegelegenen Freizeitpark eingeladen wird. Bis auf einmal die liebsten Freundinnen den Wunsch äußern, einen Kürbis zu schnitzen und die geschmückten örtlichen Gassen auf einem Spaziergang in der Dunkelheit zu bestaunen. Dann schwant es einem doch ganz plötzlich: Mensch, da war doch was, dieses Fest rund um Spinnennetze, Zombies, Monster, grüne Bowle und essbare Augäpfel. Halloween ist mal wieder angesagt, liebe Leute! Fast wäre es an mir vorüber gezogen….gut, dass man Mitmenschen hat, die einen ab und zu aus dem gewohnten Trott rausholen und darauf aufmerksam machen, dass sich etwas außerhalb der alt eingesessenen Routine anbahnt 😉

Sonst hätte ich euch ja gar nicht noch mal meine „Best Ofs“ zeigen können, die zwar aus dem Vorjahr stammen, aber sicher immer noch genau so lecker schmecken und spannend aussehen, wenn man sie just im Jahre 2016 herstellt 🙂 Mein Favorit waren eindeutig die vielleicht nicht ganz pragmatisch gedachten Cupcake-Topper, die eher gut aussehen, als dass sie den Gaumen erfreuen, da die meisten eher weniger auf die volle Dröhnung Fondant stehen. Nichtsdestotrotz – ein Hingucker sind die hübschen Grabstein-Topper, die ich euch im letzten Jahr präsentiert habe!

Halloween Tutorial 8

Zum Tutorial geht es übrigens HIER entlang 😉

Dann gab es da noch die zugegebenermaßen durchaus grimmig dreinschauenden Frankenstein-Cookies, die den Vorteil haben, dass man sie wahnsinnig schnell herstellen kann. Wenn auf den letzten Drücker noch ein naschbarer Blickfang her muss, kann ich euch die drolligen Kerlchen nur wärmstens empfehlen, auch wenn ihr ein gut ausgestattetes Backequipment benötigt.

Frankenstein Tutorial 5

Wie die superschnellen Frankies gemacht werden, seht ihr HIER 🙂

Und last but not least möchte ich euch nicht meine spukigen Cake Pops vorenthalten, die flink gezaubert und unfassbar toll anzusehen sind! Gerade Kinder werden sie euch garantiert jubelnd aus den Händen reißen – soooooo lecker sind die kleinen, gruselig anmutenden Zuckerkugeln!

Halloween Cakepops

Zu den Horrorküchlein am Stiel geht es HIER entlang 😉

Ich wünsche allen Halloweenbegeisterten viel Spaß beim Kostümieren, Schminken, beim Schnitzen von frechen Kürbisgrimassen und bei der ganzen Feierei an sich – und am meisten Freude wünsche ich euch natürlich mit den kreativen Leckereien, die ihr hoffentlich zahlreich auftischt 🙂

Von wegen Salz gehört nicht in Kuchen! – Salty Toffee Cupcakes mit ordentlich viel Schokolade und Meersalz

Lebe lieber ungewöhnlich – ein Zitat, dessen Herkunft mir zwar ehrlich gesagt entfallen ist, welches aber dennoch stets im Gedächtnis bleibt. Ungewöhnliche Kombinationen gibt es mittlerweile im Bereich der Lebensmittel zuhauf. Schokolade mit Minzgeschmack ist längst keine neue Mode mehr, sondern fast schon Schnee von gestern. Genauso verhält es sich mit Schokolade und Chili. Als mein Liebster mir jedoch Nudeln mit Apfelmus oder Pommes mit Senf schmackhaft machen wollte, musste selbst ich erst mal schlucken und scharf nachdenken, ob ich dazu wirklich bereit bin. Geschmäcker sind eben verschieden, die Küchenexperimente werden immer gewagter. Aber Fakt ist, man sollte zumindest alles mal probiert haben, bevor man ein Urteil fällt – sonst entgehen einem nachher noch die tollsten Köstlichkeiten! Eine superleckere Kombination ergeben für mich Schokolade und Salz und wenn dann noch Karamell im Spiel ist, bin ich eigentlich schon im Gaumenparadies. Was ich aus diesen Zutaten gezaubert habe, dürft ihr ein Stückchen weiter unten bestaunen. Lecker waren die Cupcakes allemal, auch wenn sie vielleicht nicht allzu karamellig geschmeckt haben – da kann man mit ein wenig Sirup sicher nachhelfen und etwas mehr rausholen. Außerdem sind die Salzbrezeln im Teig etwas gewöhnungsbedürftig und sicher nicht jedermanns Fall, da sie eine, sagen wir mal „interessante“ Konsistenz annehmen. Aber auch in diesem Zusammenhang kann ich euch nur raten: testet es, bildet euch eure eigene Meinung und seid froh darüber, eine weitere Geschmackserfahrung im kulinarischen Lebenslauf gesammelt zu haben 😉 Also Schürze umbinden und ab geht die Reise – das Leben ist das reinste Abenteuer!

cupcakes2Salty Toffee Cupcakes mit Schokowumms

125 g brauner Zucker

2 mittelgroße Eier

140 g gesalzene Butter

125 g gesiebtes Mehl

3 EL Backkakao

2-3 EL Vollmilch

1 TL Backpulver

10 Toffifee

16 Salzbrezeln

1 TL grobkörniges Meersalz

Toffifee kleinhacken und Salzbrezeln in Stücke brechen. Alle anderen Zutaten zu einem glatten, schokoladigen Teig verrühren, ehe die „Knusperstücke“ untergemengt werden. Die Cupcakes bei 180 Grad etwa 18-20 Minuten backen, dann einige Zeit auskühlen lassen und währenddessen schon einmal das unfassbar schokoladige Buttercreme-Topping vorbereiten. Weitere Toffifee und Salzbrezeln können nach Wunsch als Deko verwendet und somit zuvor beiseite gelegt werden.

Topping: Aus 125 g weicher Butter, 175 g gesiebtem Puderzucker, 60 g gesiebtem Backkakao, 1-2 EL heißem Wasser und einigen Tropfen English Toffee Aroma eine geschmeidige Buttercreme herstellen. Nach Bedarf mit etwas Karamellsirup verfeinern oder diesen als Dekoration mit über die Buttercremehauben geben. Topping auf die Cupcakes spritzen, mit Toffifee und Salzbrezeln garnieren und genießen 🙂 Mehr als eine von diesen Kalorienbomben kriegt man eh nicht runter!